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Meltdowns bei Autismus Zürich

Wenn ein Meltdown beginnt, zählen zuerst drei Dinge:

  • Sicherheit sichern: Kind, Geschwister und Gegenstände schützen, ohne Berührung zu erzwingen.
  • Reize senken: Licht dimmen, Geräusche reduzieren, Abstand schaffen.
  • Nicht diskutieren: Erklärungen, Fragen und Konsequenzen kommen in diesem Moment nicht an.
Meltdowns bei Autismus
Was ist der Unterschied zwischen einem Meltdown und einem Trotzanfall?
Sollen wir Konsequenzen oder Strafen einsetzen, um Meltdowns zu reduzieren?

Nein. Konsequenzen setzen voraus, dass das Kind sein Verhalten bewusst steuern könnte. Genau diese Steuerung ist im Meltdown nicht erreichbar — das Nervensystem ist im Alarm, und die Hirnbereiche für bewusste Entscheidungen sind in diesem Moment kaum noch ansprechbar. Eine Strafe wird in diesem Zustand als zusätzliche Bedrohung erlebt und verlängert die Episode. Wirksamer ist Prävention: die Reizlast senken, bevor das System kippt.

Kann man Meltdowns vorhersehen?
Was tun wir während eines Meltdowns?
Warum hat unser Kind plötzlich mehr Meltdowns als früher?
Wann sollten Eltern professionelle Hilfe suchen?
Fachlicher Hintergrund

Dieser Artikel ist bewusst elternnah geschrieben. Die fachliche Einordnung stützt sich unter anderem auf Forschung zu Magen-Darm-Beschwerden, Immunregulation und Stoffwechselbesonderheiten bei Autismus.